Haarausfall stoppen oder verlangsamen: 45 Tipps

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Haarausfall stoppen – wenn das Dein ganz persönlicher Wunsch ist, befindest Du Dich in guter Gesellschaft vieler anderer Männer und auch Frauen. Die Gründe für das Zurückgehen der Haarpracht können unterschiedlichster Natur (Krankheiten, Lebensweise, hormonelle Gründe, Stress, etc.) sein. Und nicht immer lässt sich der Haarausfall komplett ausschalten, oft aber doch zumindest verlangsamen und / oder kaschieren. Deswegen hier einige Tipps, welche Mittel und Tricks diesbezüglich einen Versuch wert sein könnten.

Was Du in diesem Artikel lernst:

  • Warum leistet eine gesunde Lebensweise einen so großen Beitrag zur Haargesundheit?
  • Welche Hausmittel und Haarpflegeprodukte tragen zu einem dichteren Kopfhaar bei und verlangsamen den Haarausfall?
  • Inwiefern unterstützen Dich Kosmetik und Medizin?
  • Und auf welche Haarpflege-Tipps brauchst Du nicht allzu viel zu geben?

Haarausfall stoppen mithilfe einer gesunden Lebensweise

Die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Haarwachstum

Jod

Jod* gehört zu den wichtigsten Spurenelementen. Fehlt es an diesem Element, kann sich der Mangel auch in Form von Haarausfall bemerkbar machen. Eine jodhaltige Ernährung ist also wichtig, um dem Haarausfall entgegenzuwirken. Einen Beitrag zur Jodversorgung leistet das im Supermarkt erhältliche Jodsalz, darüber hinaus ist Jod aber auch in getrockneten Algen sowie in Seefisch enthalten. Als Spurenelement ist Jod darüber hinaus wesentlich für die Bildung der Schilddrüsenhormone Triiodthyronin und Thyroxin. Der Tagesbedarf liegt bei einem erwachsenen Menschen im Schnitt bei rund 200 Mikrogramm Jod. Viele Expert*innen raten allerdings zu einer leichten Überhöhung dieses Wertes.

Vitamin B

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B* ist wichtig, um die Haarwurzeln zu aktivieren. Die Vitamine B5* (Pantothensäure), B6 und B3 (Niacin) regen die Aktivität der Talgdrüsen an der Kopfhaut an und fördern gleichzeitig den Stoffwechsel. Außerdem schützen B-Vitamine die Kopfhaut vor Entzündungen. Besonders gute Lieferanten für B-Vitamine sind Vollkornprodukte und Nüsse. Wenn beide nicht allzu oft auf dem Speiseplan stehen, können sie auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden. Der durchschnittliche Tagesbedarf pro Erwachsenem liegt für Vitamin B3 zwischen 10 und 16 mg, von B5 bei 5 – 6 mg und von Vitamin B6 bei 1,5 – 1,9 mg. Eindeutig bestimmt wurden diese Werte bisher nicht.

Vitamin B5 das Haarvitamin.Pantothensäure Vitalstoffkalender
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Zink

Zink* sorgt für eine gesunde Kopfhaut. Dadurch werden die Haarwurzeln mit allem versorgt, was für eine gesunde Haarproduktion wichtig ist. Zinkmangel kann aber nicht nur aus diesen Gründen zu Haarausfall führen. Das Spurenelement wirkt außerdem auf das Immunsystem und schützt die Haarwurzeln vor dessen Überreaktionen. Ein durch Zinkmangel überreagierendes Immunsystem kann die Haarwurzeln zerstören und zu kreisrundem Haarausfall führen. Bei erblich bedingter Empfindlichkeit lässt das Dihydrotestosteron, das aus dem männlichen Hormon Testosteron gebildet wird, die Haarwurzeln nach und nach verkümmern. Dieser Prozess kann durch die Aufnahme von Zink wirkungsvoll gehemmt werden. Zink ist beispielsweise in Erdbeeren und Austern in höherer Dosis enthalten.

Zinkmangel und Wirkung von Zink
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Eisen

Studien aus jüngerer Vergangenheit legen nahe, dass es zwischen Eisenmangel und Haarausfall einen größeren Zusammenhang geben könnte, als man zuvor angenommen hatte. Noch sind nicht alle Forschungen abgeschlossen, doch kann die gezielte Aufnahme von Eisen* das Haarwachstum in zahlreichen Fällen deutlich stimulieren. Die Studienleiter raten bei Haarausfall daher dazu, die Eisenwerte des Blutes zu untersuchen. Das Spurenelement Eisen ist vor allem in mediterranen Kräutern und Gewürzen in hoher Konzentration zu finden.

Dünnes feines Haar? - Haarausfall bei Eisenmangel + 5 Tipps - Neue Frisur
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Biotin

Biotin*, auch bekannt als Vitamin B7, ist nicht nur für die Verdauung, das Nervensystem sowie Herz und Kreislauf von Bedeutung. Auch als Nährstoff für die Haare wird Biotin immer wieder genannt. Nicht ohne Grund wird es den verschiedensten Haarkuren und Pflegemitteln zugesetzt. Ob und inwieweit das Biotin direkt über die Haare beziehungsweise die Kopfhaut aufgenommen werden kann, ist wissenschaftlich umstritten. Am besten bietet sich eine ausgewogene Ernährung an, um die empfohlene Menge von 50 Mikrogramm täglich zu konsumieren. Beispiele für biotinhaltige Lebensmittel sind Rinderleber, Walnüsse oder Bananen.

Haarausfall bei Biotin Mangel | Vitamin H
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Folsäure

Auch die Folsäure* lässt sich zu den B-Vitaminen zählen (Vitamin B9). Wie andere Vitamine dieser Gruppe ist auch die Folsäure elementar für die menschliche Gesundheit, insbesondere für gesunde Haare und Nägel. Eine gute Versorgung mit Folsäure sorgt für ein gesundes Gewebewachstum. Beim Haar regt Folsäure die Wurzelteilung an und sorgt so für einen dichteren Haarwuchs. 300 Mikrogramm täglich ist die empfohlene Folsäure-Dosis. Vor allem…

  • grüne Gemüse,
  • Salate sowie
  • Getreide,
  • Kartoffeln und
  • Eier

…enthalten größere Mengen an Folsäure.


Kupfer

Kupfer* hat großen Einfluss auf die Melanin-Bildung, also die Pigmentierung von Haut und Haar. Bei einem Mangel an Kupfer ist der Melanin-Haushalt gestört, was eine Ursache für Haarausfall sein kann. Richtig dosiert spielt Kupfer auch eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung der Zellen, also der sogenannten Zellatmung. Bei Erwachsenen sollte der Blut-Kupferspiegel etwa zwischen 74 und 131 µg/dl. Eine Überdosierung ist aber ebenso zu vermeiden wie eine Unterversorgung. Kupfer ist in Lebensmitteln wie dunkler Schokolade sowie im Fleisch von Krustentieren enthalten.


Omega 3 – Fettsäuren

Sie sind nicht nur für Herz und Kreislauf, sondern auch für die Kopfhaut und die Haare wichtig. Omega 3 Fettsäuren* helfen gegen eine trockene Kopfhaut und reduzieren den dadurch entstehenden Juckreiz. Außerdem werden die Haarwurzeln genährt und das Haarwachstum auf diese Weise unterstützt. Auch ein gesunder, nicht fettig wirkender Glanz wird von Omega 3 Fettsäuren begünstigt. Man kann diese Fettsäuren in einigen Haarpflegeprodukten finden, vor allem sollten sie aber über die Nahrung aufgenommen werden. Sie finden sich zum Beispiel in…

  • Fisch und Meeresfrüchten,
  • Walnüssen
  • sowie
  • in zahlreichen Pflanzenölen.
Darum ist das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 so wichtig (1/3)
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Antioxidantien

Antioxidantien sind Stoffe, die entzündlichen Prozessen im Körper entgegenwirken und zellschädigende freie Radikale ausschalten. Diese Antioxidantien finden sich insbesondere in Obst und grünem Gemüse, aber auch in Tees und zahlreichen Kräutern. Grüner Tee* oder griechischer Bergtee sind Beispiele für besonders antioxidativ wirkende Tees. Grundsätzlich ist eine Überversorgung mit Antioxidantien nicht möglich, daher darf sowohl beim Gemüse als auch beim Tee gerne stärker und häufiger zugegriffen werden.


Kieselerde

Kieselerde* und Kieselgur sind zwei verschiedene Arten von bioverfügbarem Silizium. Dieses Spurenelement ist für den menschlichen Körper wichtig und kann offenbar auch zu einem gesunden Haarwachstum beitragen. In Studien zeigte sich, dass Kieselsäure, die über mehrere Monate als Nahrungsergänzung eingenommen wird, positiven Einfluss auf die Haarstärke sowie dessen Elastizität haben kann. Auch der Haardurchmesser war in dieser Personengruppe größer als in der Placebogruppe. Die genaue Wirkungsweise wird noch untersucht. Silizium findet sich in…

  • Vollkornprodukten,
  • Kartoffeln,
  • Mais, Reis und sogar
  • in Bier und Wein.

Eine ausgewogene Ernährung ist normalerweise also ausreichend, um eine gute Versorgung mit Silizium zu gewährleisten.


Die Regulation des Säure-Basen-Haushalts

Wenn Du Haarausfall stoppen oder ihn zumindest verlangsamen möchtest, solltest Du Deinen Säure-Basen-Haushalt einem gründlichen Check unterziehen. Denn wenngleich Säuren Deinem Körper nicht prinzipiell schaden, kann sich ein Überschuss negativ auf Deine Mineralstoffspeicher auswirken. Schließlich nutzt er die Mineralien, um die Säuren zu neutralisieren. Und diese fehlen dann unter anderem in Deinen Haaren. Deswegen: Versuche, nach Möglichkeit…

  • psychische und physische Überbeanspruchungen,
  • Medikamente,
  • Umweltgifte,
  • Alkohol, Kaffee, Süßes und Kohlensäurehaltiges sowie
  • Weißmehl und tierische Proteine

…zu reduzieren.

Falls das Kind bereits (teilweise) in den Brunnen gefallen sein sollte, braucht dies jedoch kein totales Drama zu bedeuten. Dann ist eben erst einmal eine Entsäuerung angesagt. Dafür bieten sich drei verschiedene Taktiken an:

  • Viel stilles und vor allem mineralstoffreiches Wasser trinken. Zwei bis drei Liter am Tag sollten es über einen längeren Zeitraum schon sein. Dafür werden dann Säuren und andere Gifte im größeren Maß aus Deinem Körper geschwemmt, bevor sie etwas anrichten können.
  • Baden im Meer oder basische Fuß- beziehungsweise Vollbäder. Durch den Osmose-Effekt kannst Du Säuren ebenfalls loswerden. Und die mit einem beruhigenden Bad verbundene Entspannung ist von ihrer Schönheitswirkung her ebenfalls nicht zu vernachlässigen.
  • Dauerhaft auf eine basische und ausgewogene Ernährung achten. Zugegeben, diese Methode setzt einige Kenntnisse und Durchhaltevermögen aus. Wobei sie durchaus lecker und alltagstauglich sein kann, wenn Du es richtig anstellst.

Dichtere Haare dank weniger Alkohol, Nikotin und Stress

Alkohol vermeiden

Zugegeben, gegen den einen Cocktail oder das eine Bier am Wochenende oder auf der After-Work-Party ist ganz bestimmt nichts einzuwenden. Zu viel Alkohol ist dennoch keine gute Idee, wenn Du das Gefühl hast, an Haarausfall zu leiden und etwas dagegen tun möchtest. Das liegt daran, dass Alkohol die verstärkte Ausschwemmung von Vitamin B und Magnesium aus dem Körper begünstigt. Was freilich kontraproduktiv ist, da die beiden die Stoffwechselvorgänge der Haarwurzeln aktivieren, die Talgproduktion regulieren, entzündungshemmend-, aber dafür durchblutungsfördernd wirken und beim Stressabbau mithelfen. Kurz gesagt: Deine Ernährung kann noch so gut sein wie sie will – trinkst Du zu viel Alkohol, kommst Du bei plus minus Null heraus. Und das ist doch ein vermeidbares Eigentor, oder?

Alkohol Haarausfall

Die Nikotin-Zufuhr senken

Auch Nikotin wirkt sich negativ auf das Haarwachstum aus, weshalb Zigaretten und Co. nach Möglichkeit gemieden werden sollten. Als Grund dafür gilt nach aktuellem Forschungsstand die Minderung der Kopfhaut-Durchblutung. Zudem sieht es so aus, als gäbe es auch einen Zusammenhang zwischen Nikotin und Hormonen wie Östrogenen und Androgenen. So besteht laut Forscher*innen die Möglichkeit, dass es zu einer stärkeren Hauttrockenheit und einer schwächeren Haarfollikel-Entwicklung kommen könnte. Nicht gerade hilfreich, wenn Du den Haarausfall stoppen willst …

Führt rauchen zu Haarausfall? | Das Minoxidil Experiment Woche48
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Stress so gut es geht minimieren

Diffuser Haarausfall durch Stress, der auch als Telogen effluvium bezeichnet wird, ist vor allem bei Frauen ein häufiges Thema. Aufgrund von physischen und / oder psychischen Belastungen wie…

  • Operationen,
  • Geburten,
  • Todesfällen,
  • Kündigungen
  • oder ähnlichem

…kommt es häufig zu einem um drei bis vier Monate zeitlich versetztem Haarausfall. Die Ursache dafür sind freigesetzte Stresshormone, die Haarfollikel-Entzündungen begünstigen, was für letztlich für einen verstärkten Haarausfall sorgt. Leider gibt es im Moment noch keine Medikamente dagegen; allerdings haben sich Entspannungstechniken wie Yoga, Meditationen, autogenes Training, Atemübungen und ausreichend Schlaf als durchaus wirksam erwiesen. Zusätzlicher Pluspunkt: Lässt der Stress nach und schaffst Du es, Dich auch im Alltag ausreichend zu lockern, kommen die Haare nach etwa sechs Monaten oft wieder wie gewohnt zurück.

Extremer Haarausfall durch Stress 😰 | Storytime
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Den Haarausfall aufhalten durch Kosmetik und Medizin

Natürlich spricht eine gesunde Lebensweise bereits deutlich für sich. Doch auch darüber hinaus kannst Du mit dem Einsatz geeigneter Haus- und kosmetischer Mittel viel gegen das übermäßige Ausfallen Deiner Haare tun. Hier zunächst drei Aspekte, die Du prinzipiell im Hinterkopf haben könntest.

  • Versuche, Deine Haare nicht über Gebühr zu strapazieren. Sofern Du es bereit mit einem gerüttelten Maß an Haarausfall zu tun hast, sind Deine Kopfhaut, die Haarwurzeln und das Haar wahrscheinlich schon ziemlich angegriffen. Grobes Bürsten, übermäßig kräftiges Durchrubbeln mit Handtüchern, Glätten, zu heißes Föhnen oder zu heißes Duschen wirken sich zusätzlich negativ aus. Allerdings lassen sich Schäden durch ein entsprechendes Vorgehen vermeiden, wenn Du Deine Haare liebevoll und mit einer gewissen Rücksicht behandelst.
  • Achte bei den Haarpflegemitteln auf die Inhaltsstoffe und verzichte auf ein Übermaß an Natriumlaurylsulfat und Propandiol. Wenngleich sie eine reinigende, weichmachende, feuchthaltende und konservierende Wirkung haben, die ja erst einmal positiv erscheint, ist es doch besser, wenn sich ihr Einsatz in Maßen hält. Denn letztlich reagiert das Natriumlaurylsulfat in einer Art und Weise, die die Struktur der Keratinfasern der Haare angreift. In der Folge werden Haar und Kopfhaut spröde, trocken und schuppig und es kommt zu Wachstumsverzögerungen. Und auch das Propandiol kann die Kopfhaut und ihre Barrierefunktion angreifen, sodass giftige Stoffe leichter eindringen und die Haarwurzelzellen schädigen können. Keine schönen Aussichten – aber das muss auch nicht sein, weil es viele natürliche Wirkstoffe gibt, die ebenfalls gut reinigen und von Deinem Körper besser vertragen werden.
  • Wähle möglichst gut verträgliche Haarfärbemittel. Das Färben von Haaren funktioniert häufig nur über eine echte Chemiekeule. Insbesondere Ammoniak und Amine greifen Die Haarstruktur an und verstärken die Brüchigkeit. Also genau das Gegenteil von dem, was zum Haarausfall stoppen beitragen würde. Besser: Die Haare zumindest eine gewisse Zeit nicht färben und danach milde Produkte verwenden.

Haarausfall stoppen per Pflegeprodukt und Hausmittel

Haardichte mithilfe von Bockshornkleesamen verbessern

Bockshornkleesamen* gelten in einigen Ländern als uraltes Heilmittel, dessen Wirkung auch hierzulande von immer mehr Fachleuten geschätzt wird. Bei diffusem, nicht krankheitsbedingtem Haarausfall scheinen Bockshornkleesamen einen positiven Effekt zu haben. Dies zeigte sich in einer Studie sowohl an männlichen als auch an weiblichen Probanden. Diese Wirkung haben auch Experten noch nicht vollständig verstanden. Man geht aber davon aus, dass die in Bockshornkleesamen enthaltenen Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren die Blutgefäße der Kopfhaut anregen und die Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgen. Beobachtungen legen die Vermutung nahe, dass Bockshornkleesamen zu diesem Zwecke auch äußerlich Anwendung finden können.

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Haarausfall stoppen per Multitasker: Gerstengras

Gerstengras* ist voll mit Vitaminen (insbesondere Vitamin C und Vitamine des B-Komplexes), Eisen und vielen weiteren Nährstoffen. Indem es…

  • die Kopfhaut-Durchblutung fördert,
  • die Zellteilung beschleunigt,
  • Schuppenbildung minimiert,
  • und die körpereigenen Abwehrkräfte zusätzlich boostet,

…bietet es sich zum Haarausfall-Stoppen förmlich an. Weiterer Pluspunkt: Die vielseitige Anwendung. Frisches Gerstengras kannst Du auspressen und als Saft beziehungsweise Smoothie trinken oder in Salate, Joghurt, Quark und Suppen geben. Im Handel erhältliches Gerstengraspulver kann ebenfalls in Wasser gerührt und getrunken werden; entsprechende Kapseln nimmst Du einfach ein.

Und wenn Du eher Fan äußerer Anwendungen bist, stellst Du eben eine Haarkur aus Gerstengras her! Dafür benötigst Du ein Glas Gerstensaft oder frisches, zu Brei zerkleinertes Gerstengras und einen Teelöffel streichfesten Honig (eventuell auch noch etwas Olivenöl). Vermenge alle Zutaten in einer Schüssel, trage alles auf Deine Haare auf und lasse die Kur mindestens eine Stunde lang einwirken. Auswaschen und das Ganze zwei bis drei Mal pro Woche wiederholen, fertig.

SCHNELLER LANGE & GESUNDE HAARE durch Gerstengras I Meine Erfahrung mit Vorher Nachher Fotos
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Basilikum

Basilikum-Extrakte* haben sich bei der Pflege von dünner werdendem oder stetig ausfallendem Haar ebenfalls bewährt, da sie als wechselwirkungsarm und insgesamt gut verträglich gelten. Der Clou in der Wirkung besteht darin, dass das 5-alpha-Reduktase-Enzym durch das Extrakt gehemmt wird, was für eine Blockade der Testosteron-Umwandlung in DHT nach sich zieht. Dadurch dass mehr Testosteron übrig bleibt, steigert sich das Haarwachstum wieder ein wenig oder bleibt zumindest auf einem konstanten Level. Und auch die Haarwurzeln können sich – auch durch die Kombination mit weiteren pflegenden Ölen – wieder besser regenerieren. Gleichzeitig ist die Anwendung kinderleicht. Etwa drei Pipettenspitzen des Öls werden dreimal wöchentlich auf die Kopfhaut gegeben und einmassiert. Nach einer Stunde Einwirkzeit und einem gründlichen Durchkämmen der Haare braucht das Extrakt nur noch mit Shampoo ausgespült zu werden.


Knoblauchsaft

Knoblauch* – und gerade der frisch ausgepresste Saft – besitzt eine gefäßerweiternde Wirkung, durch die die Kopfhaut stärker durchblutet wird. Und wie Du bereits hinlänglich weißt, spielt eine gute Durchblutung eine wesentliche Rolle beim Haarwachstum. Um die positiven Stoffe des Knoblauchs zu nutzen, kannst Du auf verschiedene Tricks zurückgreifen.

  • Ganz einfach ist es, Knoblauchzehen auszupressen und den Saft auf die Kopfhaut aufzutragen. Dann lässt Du ihn einen Moment einwirken und spülst in anschließend mit einem milden Shampoo aus.
  • Alternativ kannst Du aus zwei großen Knoblauchzehen, vier Teelöffeln Quark und drei Teelöffeln Olivenöl auch eine Knoblauch-Quark-Maske (etwa eine halbe Stunde Einwirkzeit) herstellen und für die Haarpflege nutzen.
Knoblauch

Zwiebelsaft

Warum genau Zwiebelsaft* so effektiv ist, wenn es ums Haarausfall stoppen oder zumindest miniminieren geht, ist auch den Wissenschaftler*innen noch nicht vollumfänglich klar. Doch Studien haben bereits gezeigt, dass sich mehr als 2/3 der Teilnehmer*innen nach einigen Wochen über zurückkehrende Haare freuen durften. Diesbezügliche Thesen sind unter anderem:

  • Der in der Zwiebel befindliche Schwefel versorgt die Haarwurzeln mit zusätzlichen Nährstoffen und Keratin.
  • Zudem wirken Zwiebeln antioxidativ und antibakteriell – ein zusätzlicher Pluspunkt für eine gesunde, weil geschützte und gepflegte Kopfhaut. Woran genau es liegt, wird sich bestimmt noch im Laufe der Zeit zeigen. Und bis dahin freust Du Dich eben einfach darüber, dass es halt funktioniert.

Und zwar so: Zwiebeln schälen, fein pürieren und filtern (oder gleich zum fertigen Zwiebelsaft greifen) und den Saft anschließend in die Kopfhaut einmassieren, aber nicht auswaschen. Die Prozedur zweimal pro Tag wiederholen. Übrigens: Wenn Du mit dem puren Zwiebelaroma nicht so klar kommst, kein Problem. Ätherische Öle aus Lavendel, Minze und Rosmarin pflegen zusätzlich und duften prima.


Brennnesselwurzeln trinken

Brennnesselwurzeln* sind ein tolles Anti-Haarausfall-Mittel, weil sie erstens alkalisch (basisch), zweitens durchblutungsfördernd und drittens vollgepackt mit Eisen, Silizium und Zink sind. Um von dieser Wirkung zu profitieren, kannst Du ziemlich problemlos eine trinkbare Essenz herstellen. Dafür brauchst Du lediglich 100 Gramm Brennnesselwurzeln mit einem Liter Weinessig anzusetzen, sie für acht Tage ziehen zu lassen und anschließend zweimal pro Tag einen Esslöffel Essenz auf ein Glas Wasser zu geben und die Mischung zu trinken.

Brennesselwurzel Haarausfall - Ellen Langstein
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Meeresalgen probieren

Meeresalgen wie Spirulina* enthalten eine ganze Bandbreite an Vitaminen, Spurenelementen und Co., die einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Gesundheit Deiner Haare leisten. Einige von ihnen sind unter anderem Vitamin A und B 12, Calcium, Eisen, Jod, Kalium, Magnesium, Selen, Zink, Antioxidantien und essentielle Fettsäuren. Ein guter Grund also, auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zu setzen oder auch ab und an mit Algen Japanisch oder anderweitig Asiatisch zu kochen. Das ist dann nicht nur lecker, sondern auch gleich richtig gesund.


Chinesische Medizin

Nicht nur das asiatische Essen kann sich positiv auf Deinen Haarausfall-Status auswirken. Auch die chinesische Medizin kennt unterschiedliche natürliche Mittel, die dagegen wirken. Gute Beispiele dafür sind Gojibeeren*, schwarze Maulbeeren* oder auch Teppichknöterich-Wurzeln. Sie enthalten unter anderem Vitamin B1 und B2, C und Ei, Eisen, Kupfer und Magnesium; Aminosäuren, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und essenzielle Fettsäuren – kurz gesagt: Fast alles, was Deinen Haaren in puncto Nährstoffversorgung gut tut. Der Konsum ist ziemlich einfach: Entweder greifst Du auf passende Nahrungsergänzungsmittel zurück. Oder Du gibst die Gojibeeren ganz ins Müsli / snackst sie und fügst die Maulbeeren und den Teppichknöterich fein geschnitten Deinen Gemüsegerichten beziehungsweise Salaten hinzu.

chinesische-Medizin

Palmenbeerenextrakt (Saw-Palmetto-Beeren- / oder auch Sägepalmen-Extrakt)

Palmenbeerenextrakte* sind vor allem bei Männern mit hormonbedingtem Haarausfall ein echter Geheimtipp, weil sie den Testosteronspiegel auf einem ausgeglichenen Level halten. In der Folge wird die Entstehung von einem Übermaß an DHT (5α-Dihydrotestosteron) gebremst – und damit auch die Empfindlichkeit der Haarfollikel für das DHT. So schrumpfen die Follikel nicht mehr so schnell und die Haare wirken noch längere Zeit dichter und dicker.


Bierspülung

Eine einmal pro Woche erfolgende Bierspülung ist ebenfalls eine Option, falls Haare dünner werden oder sogar ganz ausfallen. Der Grund: Bier enthält neben Wasser auch Hopfen, Gerste und Malz. Und darüber freuen sich Deine Haare definitiv. Wenn’s ums Trinken geht, sind Biere mit einem hohen Hopfen- aber geringen Alkoholgehalt (maximal 5 %) sehr empfehlenswert. Und für die Bierspülung inklusive weiteren Spurenelementen und Vitaminen, die Bruchstellen in den Haaren reparieren und die Haare dadurch dichter wirken lassen, darf es dann auch mehr Alkohol für ein kräftig-glänzendes Haar sein.

Bierspülung für die Haare? THE TEST #2
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Ätherische Öle

Ätherische Öle aus…

  • Lavendel* (enthält unter anderem entzündungshemmendes, da antibakterielles Linalool und wirkt beruhigend),
  • Rosmarin* (enthält Gerb- und Bitterstoffe sowie DHT-reduzierende Phystohöstrogene),
  • Salbei* (enthält Gerb- und Bitterstoffe sowie Flavonoide und wirkt entzündungshemmend sowie durchblutungsfördernd),
  • Thymian* (enthält Vitamin A, Calcium, Kalium und reichlich Zink, fördert die Durchblutung und Nährstoffversorgung der Haarwurzeln oder
  • Wacholder* (enthält unter anderem Flavonoide und trägt gleichermaßen zur Giftausscheidung, Beruhigung und Kräftigung bei)

– um nur einige Beispiele zu nennen – unterstützen den Haarwuchs und die Haarstruktur auf vielfältige Arten. Wichtig bei der Anwendung über Haarkuren und Co. ist jedoch, die stark konzentrierten Öle nie pur aufzutragen, sondern immer auf ein geeignetes Mischungsverhältnis mit weiteren Substanzen zu achten.

Das erstaunliche Öl, das Haarwachstum fördert und Haarverlust verhindert
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Kokosnussöl

Kokosnussöl* enthält ein hohes Maß an Laurinsäure. Gelangt diese in den Körper, wird sie dort in Monolaurin verwandelt, was gleichermaßen antibakteriell wie -viral wie -fungal wirken soll. Daraus ergibt sich eine Minimierung von potenziellen Entzündungen, Pilzerkrankungen und Co. und damit eine Reduktion von potenziellen Gefahren für die Kopfhaut und die Haarwurzeln. Kokosöl eignet sich sowohl für die innere Anwendung als auch als äußerlich angewandtes Haarpflegemittel. Kurz gesagt: Ob beim Kochen oder in der Haarpflege – Kokosnussöl ist auf jeden Fall einen Versuch wert.

Ingwer-Kokosöl gegen Haarausfall | Für starke Haarwurzel und gesunde Kopfhaut
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Klettenwurzelöl

Das Klettenwurzelöl* unterstütz die Gesundung Deiner Haare und Deiner Kopfhaut dadurch, dass es die Schuppenbildung minimiert, Entzündungen hemmt und beruhigt. Damit empfiehlt es sich im Hinblick auf das Haarausfall stoppen oder zumindest reduzieren nicht nur bei fettigem, sondern auch bei trockenem Haar.

Haarausfall Klettenwurzel - Ellen Langstein
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Rizinusöl

Wie bei vielen anderen Ölen und Haarpflegemitteln auch wäre es bei Rizinusöl* überzogen, einen totalen Stopp beim Haarausfall zu erwarten. Dennoch kann es den Prozess durch entzündungshemmende und beruhigende Inhaltsstoffe wie Omega-9-Fettsäuren und Linolsäure verlangsamen und die Haare insgesamt besser gepflegt erscheinen lassen. Im Zuge der Anwendung bietet sich neben einer Kopfhaut-Massage (zwei Mal pro Woche idealerweise über Nacht einwirken lassen) auch in Integration ins Haarewaschen (einfach einige Tropfen zum Shampoo dazugeben) an.

Dicke,lange,gesunde Haare ohne Haarausfall - Rizinusöl Quick Tipp
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Haaröl mit Amla Öl verwenden

Amla Öl* ist ein auf verschiedene Weisen pflegender Bestandteil bei Haarpflegeprodukten:

  • Es enthält eine hohe Zahl an Antioxidantien und
  • blockiert auf natürliche Weise die übermäßige Umwandlung von Testosteron in DHT.

Kein Wunder also, dass es in der ayurvedischen Medizin so gerne genutzt und gerade von Männern auch als Anti-Haarausfall-Mittel eingesetzt wird. Zumal die Anwendung (zwei bis drei Mal pro Woche einige Tropfen auf das leicht feuchte Haar, dann einmassieren, eine Stunde einwirken lassen, und mit warmem Wasser plus mildem Shampoo auswaschen) kinderleicht ist.


Haarmasken verwenden

Wenn Du Deine Haarwurzeln und Deine Kopfhaut schnell und unkompliziert kräftigen möchtest, ist eine selbstgemachte Haarmaske* ein sehr guter Weg. Eine sehr gut nährende Kur könnte beispielsweise aus Quark, Ei, Olivenöl, Heilerde und Honig oder Kokosnussöl bestehen. Dafür müssen lediglich alle Zutaten in einer Schüssel zu einer möglichst homogenen Masse vermengt werden. Hinterher nur noch ins feuchte Haar geben und gleichmäßig verteilen, etwa zwei bis drei Stunden einwirken lassen und ausspülen. Schon fertig!

Haarkur für Haarwachstum und gegen Haarausfall
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Pflegeprodukte mit Soy Protein

Haarausfall stoppen mithilfe von Soy (Soja-) Proteinen? Das könnte einen Versuch wert sein, da entsprechende Haarpflegemittel durch das Sojaprotein reichlich B-Vitamine, Vitamin E, Eisen, Kalium, Phosphor und Zink mitbringen. Dadurch steigt nicht nur das Energie-Level in den Haarwurzeln – auch das Immunsystem und die Testosteronsynthese werden gestärkt.


Intensivkur mit Capixyl

Capixyl, auch als Biochanin-A bekannt, bietet sich insbesondere bei Männern als Inhaltsstoff einer Intensivkur an. An den Stellen, an denen eine solche Kur aufgetragen wird, erweitern sich die Blutgefäße. In der Folge werden die Haarwurzeln besser mit Blut und Nährstoffen versorgt. Und auch die Haarfollikel-Länge wird positiv beeinflusst.


Haarshampoo mit Rosmarin und Brennnessel

Du wirst gerne selbst aktiv und magst es, Haarpflege-Produkte selbst herzustellen, die den Haarausfall stoppen helfen? Dann ist ein Haarshampoo aus Rosmarin und Brennnesseln* eine ziemlich clevere Idee! Rosmarin reduziert die Schuppenbildung und die Talgproduktion und regt gleichzeitig die Kopfhaut-Durchblutung und damit indirekt das Haarwachstum an. Und das Brennnesseln dank Vitamin A, Vitamin C, Eisen und vielen weiteren Mineralstoffen toll für die Haare sind, weißt Du ja bereits.

DIY Rosmarinöl + Hot Oil Treatment » Haarwuchs & Anti-Schuppen-Ölkur
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Koffeinshampoos

Wenngleich sich die Forscher*innen aufgrund der Studienlage noch nicht ganz einig darüber sind, inwiefern es sich bei Koffein* wirklich um einen effizienten Haarausfall-Stopper handelt, ist gegen einen Versuch bestimmt nichts einzuwenden. Immerhin ist klar erwiesen, dass das Koffein das Energie-Level der Haarfollikel in einem bestimmten Maß erhöht. Und zwar bei Frauen und Männern.

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Zellstoffwechsel mithilfe von MSM im Haarpflegeprodukt verbessern

MSM* (Methylsulfonylmethan) wird auch oft als organischer Schwefel bezeichnet. Das Spurenelement Schwefel trägt nicht nur zu festen Fingernägeln und zarter Haut, sondern auch zu festem und strapazierfähigem Haar bei. Fehlt er dem Körper in einem größeren Maß, werden die Haare spröde und fallen schneller aus. Doch das muss nicht passieren, wenn Du bei der Auswahl Deiner Haarpflege-Produkte darauf achtest, dass MSM enthalten ist.

Meine Erfahrung mit MSM
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Ell-Cranell-Lotion gegen erblichen Haarausfall einsetzen

Du leidest unter hormonell bedingtem Haarausfall und möchtest diesen in die Schranken weisen? Dann könnte die Ell-Cranell-Lotion das richtige Mittel für Dich sein. Sie ist rezeptfrei, aber apothekenpflichtig und enthält Alfatradiol, dass die Aktivität der Haarwurzel-Zellen anregt und gleichzeitig die Bildung von haarausfall-verursachenden Hormonen hemmt. Wichtig bei der täglichen Anwendung ist allerdings, dass Du genug Geduld mitbringst (Verbesserungen lassen sich oft erst nach mehr als einem Monat erkennen und halten nach etwa sechs Monaten) und dass Du auf aggressive Shampoos und eine zu intensive Haartrockner-Hitze verzichtest.


Minoxidil zur Verbesserung der Kaufhaut-Mikrodurchblutung

Ja, allmählich kannst Du die Wörter Durchblutung und Kopfhaut bestimmt nicht mehr hören, oder? Trotzdem gibt es noch einen weiteren diesbezüglichen Tipp: Minoxidil*. Es sorgt dafür, dass sich die Kapillare der Haare weiter öffnen und eine bessere Durchblutung zulassen, in deren Folge das Haarwachstum angeregt wird. Darüber hinaus wird die Telogenphase (Ruhephase) während der Haarbildung verkürzt, wodurch die Anagenphase (Wachstumsphase) beschleunigt wird. Aber Achtung: Eine erste Wirkung wird erst nach gut drei bis vier Monaten sichtbar; nach einem Jahr solltest Du feststellen, ob das Minoxidil wirklich etwas gebracht hat oder nicht. Wenn Du nicht zufrieden bist, kannst Du die Nutzung höchstwahrscheinlich einstellen. Hat alles geklappt, solltest Du es weiter verwenden. Übrigens: Dass die Haare zwischendurch erst einmal verstärkt ausfallen, ist aufgrund der verkürzten Ruhephase ganz natürlich und braucht Dich nicht zu erschrecken.


Rangoli Henna probieren

Haarausfall stoppen und gleichzeitig eine tolle Haarfarbe haben? Mit chemischen Haarfärbemitteln funktioniert das in den seltensten Fällen; viel eher tragen die Färbemittel erst recht zum Haarausfall bei. Rangoli* könnte dazu aber unter Umständen eine interessante Alternative darstellen. Also mache Dich diesbezüglich doch einmal etwas schlauer …


Weitere Möglichkeiten zur Eindämmung des Haarausfalls

Die Durchblutung der Kopfhaut verbessern

Wie bereits angesprochen ist eine rege Durchblutung der Kopfhaut essentiell für ein gesundes, langes Haarwachstum. Eine sanfte, regelmäßige Massage dieser Körperregion per Trockenbürste trägt somit also nicht nur zum Wohlbefinden, sondern auch zum Verlangsamen des Haarausfalls bei.


Verspannung der Kopfmuskulatur lösen

Apropos Kopfhaut-Durchblutung: Auch eine An- beziehungsweise Verspannung im Bereich der Kopfmuskulatur kann der Grund für eine schlechte Durchblutung der Kopfhaut sein. Ein Check, ob hier alles im grünen Bereich ist, kann Dir möglicherweise bereits eine längere und aufwendigere Behandlung ersparen.


Testosteronabbau blockieren

Wie schon angedeutet, zieht der Abbau von Testosteron zu DHT einen verstärkten Haarausfall nach sich. Stellst Du fest, dass dies die Ursache für Deinen Haarverlust ist, kannst Du gezielt versuchen, diesen Prozess zu verlangsamen oder sogar zu stoppen. Bestimmte Haarpflegeprodukte und Hausmittel, die dafür infrage kommen, kennst Du ja nun schon bereits. Aber natürlich bietet der Handel noch viele weitere diesbezügliche Produkte an.


Schütthaar

Schütthaar* … noch nicht gehört? Aber vielleicht das Synonym: Haarverdichtungsfasern. Und wenn das auch nicht der Fall sein sollte, mach‘ Dir nichts draus. Es ist in Bezug auf die Eigenanwendung noch nicht so populär. Deswegen hier einige kleine Infos:

  • Schütthaar setzt sich aus Keratin, Baumwolle oder Viskose zusammen und ist in den verschiedensten Farben erhältlich.
  • Es lässt sich spielend leicht aufbringen (Haare klassisch waschen und trocknen – lichte Haarstellen mit dem Schütthaar-Puder bestreuen – alles mit Haarspray- beziehungsweise Haarlack fixieren.)
  • Schütthaar hält problemlos bis zur nächsten Haarwäsche, sofern Du Dir nicht zu oft durch die Haare streichst oder kämmst, nicht permanent Mützen trägst oder in einen riesigen Regenguss gerätst.

Alles in allem also schon ziemlich pfiffig, das Schütthaar. Allerdings musst Du Dir auch darüber im Klaren sein, dass es nicht zum Haarausfall Stoppen oder Reduzieren, sondern nur zum Kaschieren gedacht ist.

Streuhaar Anwendung - so geht´s richtig! (step by step erklärt)
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Medizinische Behandlungen

Haarmineralanalyse wegen Haarausfall durchführen

Sicherlich schadet es nie, ein wenig auf seine Ernährung zu achten. Und auch bei der Wahl der Haarpflegeprodukte und der Hausmittel machst Du mit ein bisschen Überlegen bestimmt eher etwas richtig denn falsch. Dennoch ist eine Haar-Mineralanalyse über ein Labor* eine sehr gute Möglichkeit, genau herauszufinden, ob bei Deinem Vitamin- und Mineralstoffstand alles im grünen Bereich ist. Also, unabhängig davon ob…

  • Vitamine, essentielle Nährstoffe und Spurenelemente,
  • Genussgifte wie Alkohol, Nikotin und andere Drogen,
  • Hormone und Medikamente oder
  • Schadstoffe wie Schwermetalle und andere Gifte –

…die Haar-Mineralanalyse findet heraus, was Dir eventuell fehlt oder wovon zu viel vorhanden ist und zeigt Dir, wo Du den Hebel wirklich ansetzen musst.


Mikroneedling gegen Haarausfall

Durch das Mirkoneedling mithilfe eines Haar und Kopfhautrollers wird die Kopfhaut mit ultrafeinen Titannadeln gereizt. In der Folge kommt es zu einer Anregung des Regenerationsprozesses, wobei Überempfindlichkeiten durch die dünne Nadelstärke sehr gut minimiert werden. Im Zuge des Regenerationsprozesses öffnen sich die Poren der Kopfhaut und Haarpflegeprodukte, die den Haarausfall stoppen, können besser aufgenommen werden. Wichtig bei der Nutzung eines entsprechenden Dermarollers* ist es aber natürlich, sich genau nach den Herstellerangaben bezüglich der Anwendungsintensität und -dauer zu richten.

Microneedling | Behandlung und Erklärung bei Haarausfall
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Low Level Laser Behandlung

Laserlicht kann bei der Haut- und Haarpflege unterschiedlich eingesetzt werden. So kommen beispielsweise Tattoo-Entfernungen oder Faltenkorrekturen infrage. Für diese wird jedoch ein stärkeres Licht benötigt, das nur von Profis bedient werden darf. Eine andere Variante ist der Low-Level- oder Soft-Laser wie z.B. der Theradome Laserhelm*, der auch für die Selbstanwendung zugelassen ist. Er verfügt über eine relativ schwache Wellenlänge (etwa 650 Nanometer), die die Durchblutung fördert und den Zellstoffwechsel-Prozess anregt. In der Konsequenz werden die Haarfollikel und die Kopfhaut durch die stärker angeregten Mitochondrien mit mehr Energie versorgt, was zu einem besser und dicker nachwachsenden Kopfhaar führt.


Haartransplantation

Falls sämtliche andere Varianten nicht mehr greifen und das Haarausfall-Stoppen nicht funktioniert, bietet die Haartransplantation eine weitere Lösung. Die Haartransplantation kann von Fachärzt*innen aus dem operativen Bereich (wie HNO-Ärzt*innen, (Mund-Kiefer-Gesichts-) Chirurginnen oder Gynäkolog*innen mit Zusatzkursen im Bereich Haarverpflanzung vorgenommen werden. Komplikationen sind vergleichsweise selten, wenn man von Rötungen oder Schwellungen, teilweise auch leichten Gefühlsstörungen absieht, die aber in der Regel innerhalb weniger Tage verschwinden.

Sofern genug Haare verpflanzt wurden, sind die Ergebnisse in den meisten Fällen sehr sehenswert. Auch bleiben die Haare in aller Regel bis zum Ende des Lebens erhalten und können genauso wie die restliche Kopfbehaarung gepflegt und frisiert werden. Kommt es Dir trotzdem so vor, als würde das Haarausfall stoppen nicht funktionieren, keine Sorge. Der Nährstoffmangel, den die Haarwurzeln im Entnahme-Prozess ausgesetzt sind, sorgt zunächst in den nächsten drei bis 4 Wochen für einen erneuten Haarausfall. Doch dann kommen nach drei bis vier Monaten die endgültigen neuen Haare, die dauerhaft und ohne Ausfallen bleiben werden.

Haartransplantation Ergebnis nach 15 Monaten - Haarausfall geht weiter?
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Was hilft in puncto Haarausfall stoppen nicht?

Wenngleich es eine Vielzahl an Mitteln gibt, um den Haarausfall zumindest teilweise in die Schranken zu weisen, halten sich einige Mythen rund um das Thema doch hartnäckig. Hier eine kleine Auswahl, welche Ideen in puncto Haardichte und -gesundheit ein wenig zu kurz greifen.

  • Sich nicht mehr regelmäßig die Haare kämmen oder waschen. Es ist nur ein Gerücht, dass die Haare dadurch zügiger als eh schon angedacht ausfallen. Dennoch: Ungünstige Haarpflegeprodukte oder ein übermäßiges Färben können eine höhere Brüchigkeit auslösen. Das Ergebnis siehst Du dann in der Bürste oder im Haarsieb der Badewanne und / oder Dusche.
  • Keine Mützen oder Hüte mehr tragen. Oftmals wird vermutet, dass das Haarwachstum durch den geringeren Lichteinfall nicht ausreichend gefördert wird. Das stimmt aber nicht, da das Haarwachstum von den im Wurzelbalg befindlichen Zellen gesteuert wird – und diese sind eindeutig nicht lichtbedürftig.
  • Dauergast beim Friseur-Team zu sein. Von wegen „die Haare wachsen dichter nach, wenn sie häufiger geschnitten werden“. Diese These stimmt leider nicht, da sich das Haarwachstum nicht am Schnitt orientiert. Nichtsdestotrotz sorgt der Friseurbesuch dafür, dass die Frisur in Schwung bleibt oder eine noch passendere gewählt werden kann. Außerdem hat es noch niemandem geschadet, sich in seinem Körper wohlzufühlen und gerne in den Spiegel zu schauen. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht zu eng sitzen, um die Brüchigkeit der Haare nicht zu sehr zu fördern.

Zusammenfassung

Haarausfall ist etwas ganz Natürliches, da die Haarzellen wie andere Körperzellen auch einem Wachstums- und Sterbeprozess unterliegen und im Laufe des Lebens regelmäßig ausgetauscht werden. Wenn Du also etwa 60 bis 100 Haare am Tag verlierst, brauchst Du Dir keine übermäßigen Sorgen zu machen. Und auch, wenn es für einen gewissen Zeitraum einmal mehr sind, ist nicht per se Anlass für Panik geboten. Allerdings solltest Du der Ursache bei anhaltendem Haarausfall auf den Grund gehen, um festzustellen, welche Handlungsmethoden die besten sind:

  • Ist eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wie Provitamin B5, Eisen, Kupfer oder Zink der Knackpunkt? Dann lohnt es sich, die Ernährung entsprechend umzustellen, wenn Du den Haarausfall stoppen willst. (Ähnliches gilt bei einer Übersäuerung.)
  • Ist eine ungünstige Lebensweise mit viel Stress, Alkohol, Nikotin und / oder Zucker Dein täglich Brot? Auch hier kann eine Umstellung auf mittlere bis lange Sicht zu einer Besserung führen.
  • Sind hormonelle oder erbliche Faktoren die Ursache für Deinen Haarausfall? Solltest Du diese Aspekte in Betracht ziehen, bietet sich ein Gespräch mit kompetenten Haus- und / oder Hautärzt*innen an. Denn in diesen Fällen ist es mit gut gewählten Pflegeprodukten sicherlich nicht ausreichend getan – so gut sie ansonsten auch wirken mögen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine ausgewogene Ernährung, möglichst wenig Genussgifte und Stress, die richtigen Haarpflegemittel und ein regelmäßiger Check beim Ärzte-Team Deines Vertrauens tragen viel dazu bei, Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Sicherlich kann es vorkommen, dass er sich dennoch nicht ganz verhindern lässt. Dann bieten sich aber immer noch medizinisch-kosmetische Mittel an. Oder Du trägst ihn mit Fassung und einer cleveren Frisur. Aus der Not eine gekonnte Tugend zu machen, ist ja schließlich auch ein Zeichen von Intelligenz und Charisma.

Quellen & Einzelnachweise:
[1] https://www.haarausfallwissen.de/was-hilft-gegen-haarausfall/haaranalyse/
[2] https://www.mineral-check.com/haarausfall-stoerungen-im-mineralhaushalt/
[3] https://micro-needling-info.de/dermaroller-haarausfall-haarwachstum
[4] https://www.vice.com/de/article/d7yq5y/der-igrow-haarhelm-soll-glatzen-mit-laserkraft-in-maehnen-verwandeln-777
[5] https://www.harpersbazaar.de/beauty/haare-haarausfall-behandeln-haarreif-laserlicht
[6] https://www.freundin.de/beauty-shampoo-gegen-haarausfall
[7] https://www.haarausfallen.de/gerstengras-gegen-haarausfall/

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